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Praxis in München für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde

HNO

Zur Hals-Nasen- Ohrenheilkunde zählt die Diagnostik der Ohrerkrankungen, des Gehörs, der Erkrankungen des Gesichts- und Kopfbereiches, der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Lippen, des Mundes, der Speicheldrüsen, des Rachens und des Kehlkopfes.

Unsere Leistungen

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Mundhöhle und des Rachens

Zu den häufigsten Erkrankungen im HNO Bereich gehören Mandel- und Rachenentzündungen. Bei Halsbeschwerden müssen aber auch andere Schleimhauterkrankungen und Tumore ausgeschlossen werden. Das fachärztliche Zentrum im Tal bietet zudem ein Zweit-Meinungsverfahren zur Mandelentfernung (Tonsillektomie) an, da in vielen Fällen eine Mandelentfernung gemäß den wissenschaftlichen Leitlinien nicht erforderlich ist.

Schlafmedizinische Abklärung/Apnoesyndrome

Schnarchen kann viele Ursachen haben. Das fachärztliche Zentrum im Tal in München bietet hier neben der HNO-ärztlichen Untersuchung und Beratung auch ein Screening auf krankhaftes Schnarchen mit Atemaussetzern an. Die Schlafapnoe ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) und den gefährlichen Sekundenschlaf. Das obstruktive Schlafapnoesyndrom darf daher nicht mit dem einfachen, oft nur störenden, Schnarchen gleichgesetzt werden. Mittels moderner „PAT“- Diagnostik (periphere arterielle Tonometrie) kann in einem ersten Schritt ambulant geklärt werden, ob weitere Untersuchungen in einem Schlaflabor überhaupt erforderlich sind. Diese Diagnostik mit einem Armband und Fingersensor kommt ohne den störenden Brustgurt aus. Die validierte Auswertung beinhalt wichtige Kenngrößen des Schlafes oder des Atmens.

Behandlung des kindlichen Schnarchens sowie von Apnoesyndromen

Anders als beim Erwachsenen ist das kindliche Schnarchen mit Atemaussetzern meist durch eine Vergrößerung der Gaumen und Rachenmandeln verursacht. Zudem sollten Fehlstellungen des Ober- und Unterkiefers berücksichtigt werden. Zur Therapie kommen konservative und operative Verfahren zum Einsatz.

Behandlung von kindlichen Adenoiden und Tonsillenhyperplasien

Vergrößerte Mandeln und Polypen sind im Kindesalter häufig und müssen nicht regelhaft operativ behandelt werden. Kindliche Polypen können aber auch die Belüftung der Tube beeinträchtigen. Daher kann es sinnvoll sein neben der Behandlung des Paukenergusses auch die kindlichen Polypen (Adenoide) zu entfernen.

Erkennung und Behandlung von Ohrerkrankungen

Das fachärztliche Zentrum im Tal verfügt über umfangreiche Möglichkeiten der Hördiagnostik, die nach der Ohrmikroskopie eine exakte Diagnosestellung ermöglichen. Hierbei müssen Erkrankungen des Gerhörgangs von Erkrankungen des Mittelohres und des Innenohres unterschieden werden. Je nach Lokalisation werden dann konservative oder operative Therapieverfahren eingeleitet. Das fachärztliche Zentrum im Tal bietet zudem eine Ohr-Spezial-Sprechstunde an.

Tubenfunktionsstörungen

Tubenventilationsstörungen können sich durch einen unangenehmen Druck auf dem betroffenen Ohr äußern. Insbesondere bei Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich beim Tauchen oder Fliegen kann dies eine Belastung darstellen. Zudem stellt die Tubenventilationsstörung einen Risikofaktor für die Entwicklung einer chronischen Mittelohrentzündung dar. Das fachärztliche Zentrum im Tal bietet daher das minimalinvasive Verfahren das Ballondilatation der Tube an. Hierbei wird in einer kurzen Narkose ein dünner Ballonkatheter über die Nase in die Eustach’sche Röhre eingeführt. Nach Entfernung des Ballons kommt es in den Folgemonaten zu einer Stabilisierung und Vergrößerung der Tubenöffnung.

Hörsturztherapie

Die Behandlung des Hörsturzes war über viele Jahrzehnte geprägt von hochdosierten Infusionen mit Kortison. Die aktuelle Behandlung hat sich durch nationale und internationale Studien deutlich gewandelt. Heutzutage gilt auch eine moderate Dosis von Kortisontabletten als genauso effektiv. Für Patienten, die trotz der systemischen Kortisontherapie weiterhin unter einer Hörminderung leiden oder für Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen (Diabetes, Depression, Osteoporose, Marcumartherapie, etc.) keine Kortisontabletten einnehmen können, bietet sich die intratympanale Therapie an. Diese Therapie wird im fachärztlichen Zentrum im Tal in München in örtlicher Betäubung angeboten. Das betroffene Ohr wird lediglich mit einer speziellen Watte betäubt. Anschließend erfolgt die Gabe einer Kortisonlösung mit einer dünnen Kanüle direkt in das Mittelohr. Hiermit können Kortisonnebenwirkungen im Körper vermieden werden. Seit mehreren Jahren übernehmen die Krankenkassen weder Infusionstherapien noch die intratympanale Therapie beim Hörsturz, weshalb es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung handelt.

Ultraschalldiagnostik des Kopf-Hals-Bereiches

Die UItraschalldiagnostik bietet zahlreiche Vorteile für die Abklärung von Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich. Das Verfahren kommt ohne Strahlenbelastung aus und kann in vielen Fällen ohne Computertomographie oder Kernspindiagnostik eine zuverlässige Diagnosestellung ermöglichen. Auch bei Patienten mit Tumorerkrankungen bietet das fachärztliche Zentrum im Tal die Tumornachsorge inklusive Ultraschalldiagnostik an.